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    Lehrredaktion Online

    Nele

    „How I met your father“ heißt es später bei Nele (20) wenn sie ihren Kindern die Lebensgeschichte ihrer Eltern erzählt. Geschichten über veganes Essen, das Reisen, ihre Jugendliebe oder die ersten Berufserfahrungen – es gibt viel zu erzählen.

    Warum Journalismus und PR?

    Ich habe ein FSJ in einer kulturellen Einrichtung gemacht und währenddessen bereits Einblicke in die Pressearbeit bekommen. Deswegen hatte ich Bock, im Studium in ähnlichen Bereichen Erfahrung zu sammeln. Das Studium ist super vielfältig und ich schaue dann einfach, was mir am besten gefällt.

    Was schaust Du? Was liest Du? Was kochst Du?

    Alles auf Netflix, am liebsten „How I met your mother“.
    Ernährungs- und Kochbücher.
    Alles was vegan ist.

    Wo siehst du Dich in 10 Jahren?                

    In 10 Jahren sind mein Jugendfreund und ich bereits seit 15 Jahren zusammen und dann auch verheiratet, leben in einem schönen Haus und haben wahrscheinlich schon ein Kind. Vielleicht werden wir sogar in der Schweiz leben, denn dort gefällt es uns sehr gut und die steuerlichen Vorteile sind ebenfalls recht interessant. Ich wäre gerne unabhängig von einem Chef oder einem Gehalt, weil ich selbstständig bin und meine Zeit für Dinge nutze, die ich will. Außerdem würde ich weiterhin um die Welt reisen. Praktischerweise haben meine Mutter und ich bereits vereinbart, dass die Kinder währenddessen bei ihr bleiben würden.

    Jannis

    Jannis (21) aus Limburg ist wie viele für sein Studium nach Gelsenkirchen in eine WG gezogen, in der die Mitbewohner regelmäßig rotieren. Hessen ist seine Heimat (und die des Protz-Bischofs, wie er mir verrät): Aktuell ist er wieder Zuhause und konzentriert sich auf sein Studium.

    Warum Journalismus und PR?

    Das ist relativ einfach. Nachdem ich das Abi gemacht habe war mir klar, dass ich nichts mit Mathe machen möchte; und schreiben wollte ich schon immer. Da bin ich dann den Katalog mit Jobs von der Arbeitsagentur durchgegangen und dachte: Journalismus, das ist was. Vor allem die Kombi von PR und Journalismus finde ich cool.

    Was schaust du? Was liest du? Was kochst du?

    Momentan schaue ich die Serie „Mad Man“ (zum zweiten Mal und in Englisch), das Design aus den 60er Jahren gefällt mir sehr. Ich lese aktuell „Der Spion, der aus der Kälte kam“ von John le Carré. Der Autor hat selbst als Spion gearbeitet und schreibt die Geschichte aus der Sicht einer fiktiven Figur, lässt aber seine Erfahrungen mit einfließen. Kochen? Ich koche gar nicht. Alles was ich in den Ofen schiebe, ist eine Pizza. Nebenbei esse ich auch mal Brot; „kochfaul“ trifft wohl auf mich zu.

    Wo siehst du dich 10 Jahren?

    Ich hoffe, entweder bei einer Zeitung wie der FAZ oder dem Spiegel. Vielleicht sogar bei einem Podcast, falls es gut läuft. Vorstellen könnte ich mir auch, als journalistischer Nomade zu leben, je nachdem, was sich so im Laufe der Zeit ergibt.

    Rosa

    Rosa Scheipers, führsorgliche Mutter und liebende Ehefrau. Rosa (33), entschied sich nach einigen Bedenken und Umwegen für den Studiengang Journalismus/PR. Neben Ihrem Studium arbeitet Sie noch bei RWE und findet trotzdem die Zeit Ihrem Mann und Kind etwas, vegetarisches zu kochen.

    Warum hast du dich für Journalismus und PR entschieden?

    Mein erster Studiengang war Medieninformatik. Da mir dieser Studiengang nicht so gefallen hat, war ich auf der Suche nach einen neuen. Dazu hab ich mich mit der Studentenberatung zusammengesetzt und mir wurde das Studium Journalismus/PR empfohlen. Ich hatte zu Anfang zwar meine Bedenken, aber mit der Zeit gefiel es mir immer besser.

    Was schaust, liest und kochst du?

    Momentan schaue ich die Serie „The Boys“ auf Amazon. Die Serie handelt von Superhelden und zeigt, wie es ist, wenn Superhelden korrupt sind.

    Momentan fehlt mir die Zeit, um mich auf ein dickeres Buch zustürzen. Daher lese ich nur die aktuellen News und höre mir verschiedene Podcasts an.

    Ich koche hauptsächlich vegetarisch zuhause. Aber natürlich mache ich meinem Sohn auch mal ein Schnitzel, wenn er darauf Apetit.

    Wo siehst du dich in zehn Jahren?

    Ich hoffe ich arbeite in zehn Jahren in einer PR-Abteilung eines großen Konzerns.

    Christin

    Christin, 20 Jahre alt, steht auf Pasta und hat ein Regal voller DVDs in ihrer Wohnung. Warum sie sich selbst als naiv bezeichnet und wie sie sich ihre Zukunft vorstellt, erzählt sie im Interview.

    Warum JPR?

    Ich habe ein Auslandsjahr im sozialen Bereich gemacht und da gemerkt, dass mir das Schreiben Spaß macht. Letztendlich hatte ich dann doch keine Lust, im Sozialen zu arbeiten und dachte mir, ich probiere das mit dem Schreiben einfach mal aus – im Nachhinein war das ziemlich naiv von mir. Jetzt kann ich aber sagen, es war die richtige Entscheidung!

    Was schaust du?

    Alles meistens doppelt, viele Filme. Aber auch Netflix und Reality-TV wie „Bauer sucht Frau“ und „Love Island“.

    Was liest du?

    Demnächst mein Adventskalender-Buch „Die Schöne und das Biest in 24 Kapiteln“. Das hat meine Schwester mir geschenkt. Generell lese ich eher phasenweise. Wenn ich z.B. viel für die Uni lesen muss, dann ist Lesen in der Freizeit für mich nicht mehr entspannend.

    Was kochst du?

    Meistens zu viel, immer vegetarisch. Pasta geht immer, ich kann aber auch richtig kochen, so ist es nicht.

    Wo siehst du dich in 10 Jahren? So naiv, wie ich an mein Studium herangegangen bin, so gehe ich wohl auch an meine Zukunft heran: Ich lasse alles erstmal auf mich zukommen. Noch habe ich keine konkrete Vorstellung von meinem späteren Beruf, außer, dass ich glücklich damit sein möchte. Vermutlich werde ich aber in den PR-Bereich gehen. Irgendwann möchte ich dann auch ein eigenes Haus haben, mit mehreren Kindern und einem Mann.

    Daniel

    Daniel Djan ist 33 Jahre alt und damit ein altes Eisen des Studiengangs. Er ist ein echter Allrounder und hat schon auf der PR- sowie Journalismusseite gearbeitet.  Erst spät entschied er sich für den Studiengang JPR an der WHS und das, nach einer besonderen Begegnung… Daniel ist glühender SPD-Anhänger und Ratsmitglied in Castrop-Rauxel für seine Partei. Nach einem langen, nervigen Tag kuschelt er mit seinen Kaninchen, wenn es mal gar nicht geht dann auch schon in der Vorlesung.

    Warum JPR?

    Zu JPR bin ich eigentlich durch Zufall gekommen, weil ich zu dem Zeitpunkt im Journalismus gearbeitet habe und nochmal ein Studium anfangen wollte. Erst habe ich zu Jura tendiert. Auf einem Landesparteitag der SPD habe ich dann KMO getroffen (steht für Karl-Martin Obermeier, eine Legende der Hochschule). Er hat mich eine Woche später zu sich nach Hause eingeladen, wir haben zwei Stunden durchgeraucht, er hat ein Monolog gehalten und nach diesen zwei Stunden habe ich gesagt, dass ich JPR studiere.

    Was liest, schreibst und kochst du?

    Ich lese gerade die Gemeindeordnung von NRW. Ich schreibe viele Pressemitteilungen für die Arbeit und die Uni und ich koche aktuell ganz viel Chicken Nuggets und Pommes. lacht

    Wo siehst du dich in 10 Jahren? Hm, das ist schwierig. Überlegt
    In 10 Jahren sehe ich mich in der Kommunikationsabteilung eines Unternehmens und mache irgendwie politische Strategie oder so. Hoffentlich habe ich dann 15 Kinder und 20 Hunde.

    Christian

    Christian Toussaint – von Jura zu Theologie bis hin zu JPR. Ein Weg mit viel Sinneswandel. Jura war es einfach nicht und die alten Sprachen der Theologie waren zu trocken. Das JPR Studium hingegen ermöglicht Christian seinen Traumjob; Die Öffentlichkeitsarbeit einer kirchlichen Institution.

    Warum Journalismus und PR?

    „Ich finde Journalismus und PR spannend, ich möchte wichtige Informationen vermitteln und später in die PR dort Menschen etwas mitgeben.“

    Was schaust du? Was liest du? Was kochst du?

    „Ich schaue zu viel Youtube. Lese zu wenig, aber momentan das Buch: Sei du selbst alles andere wirst du eh verkacken. Ich koch fettig und viel Fleisch, aber auch sehr gerne aufwendigere Sachen.“

    Wo siehst du dich in 10 Jahren?

    „In einer Pressestelle von einem Verband oder einer kirchlichen Institution. Ich fühle mich berufen wichtiges in die Öffentlichkeit zu transportieren.“

    Tom

    Tom ist 20 und ein echter Fußball-Fanatiker. Wenn er nicht gerade für die TuS Laer 08 auf dem Platz steht, feuert er seinen FC Schalke 04 an. Auch beruflich dreht sich bei ihm alles um das runde Leder. Für die Lokalzeitung klappert er die umliegenden Sportanlagen der Kreis- und Bezirksligisten ab.

    Warum hast du dich für JPR entschieden?

    Ich war schon immer sehr fußballinteressiert. Dabei fand ich vor allem das drumherum spannend. Deshalb wollte ich mein Hobby zum Beruf machen und in den Sportjournalismus gehen. Die WHS Gelsenkirchen hat mir dabei zugesagt, weil sie besonders praxisnah ist.

    Was schaust/liest/kochst du?

    Wenn ich etwas schaue, dann nur zum Zeitvertreib. Dafür sind Serien wie Family Guy immer gut geeignet. Ansonsten greife ich gerne Mal zum Controller und spiele PlayStation.
    Ich lese grundsätzlich gar nichts. Schon in der Schule habe ich die Bücher nie durchgelesen.
    Wenn ich koche versuche ich es gesund zu halten, gerade während des Lockdowns. Am häufigsten kommt bei mir Hähnchen mit irgendeiner Beilage auf den Teller.

    Wo siehst du Dich in 10 Jahren?

    Beruflich hoffe ich einen guten Job im Sportjournalismus zu haben, bei dem ich mich nach Möglichkeit mit dem Fußball auf einer höheren Ebene als heute beschäftige. Privat wünsche ich mir mit meiner jetzigen Freundin glücklich und verheiratet zu sein.

    Dennis

    Fußball, Fußball, Fußball: Im Leben von Dennis Zaremba dreht sich alles um die runde Kugel. Wenn er nicht gerade selber für die SG Hackenberg auf dem Platz steht, tingelt er sonntags beruflich von Sportplatz zu Sportplatz und schreibt die Spielberichte. Und als wenn das noch nicht genug wäre, schaut er sich auch zu Hause am liebsten eins an: Fußball.

    Warum hast du dich für JPR entschieden?

    In der Oberstufe kam mir irgendwann mal die Idee, dass es ganz cool wäre, für eine Zeitung zu schreiben. Vor allem für Sportjournalismus interessiere ich mich sehr und hoffe, später in der Branche arbeiten zu können.

    Was schaust du? Was liest du? Was kochst du?

    Am liebsten schaue ich Sport, allen voran Fußball, Basketball und American Football. Wenn gerade nichts läuft, stöbere ich aber auch mal ganz gerne durch Netflix. Lesen tue ich eher selten, wenn dann aber spannende Biographien. Und beim Kochen triffst du mich noch seltener an. Zum Glück habe ich einen Mitbewohner, der gerne kocht.

    Wo siehst du dich in zehn Jahren?

    Am besten bin ich ein Sportjournalist, der Spaß an seinem Beruf hat. Zudem möchte ich mit einer Frau fest und glücklich im Leben stehen.

    Barkin

    Übers Zocken schreiben und Dinge mit Käse überbacken.

    Hearthstone und League of Legends haben nichts im Journalismus zu suchen – von wegen! Barkin Akgül weiß ganz genau, welch eine große Zielgruppe sich hinter den sogenannten Zockern verbirgt. Die wichtigsten Skills wie Teamplay und Neugierde bringt der 28 jährige Düsseldorfer bereits aus seiner Ausbildung zum Kaufmann mit.

    Warum JPR?

    Mein damaligen Lehrer, zu Fachabi Zeiten, hat mich mit zu einem Talent Berufssout vermittelt. Damals hatte ich das erste mal etwas über diesen Studiengang gehört und nachdem ich Jahre später meine Ausbildung zum Kaufmann absolviert habe, hatte sich der Gedanke immer mehr gefestigt etwas mit Medien zumachen.

    Wo siehst du dich in Zehn Jahren?

    Ich würde unheimlich gerne bei einem Verlag arbeiten, der sich auf Gaming Magazine spezialisiert hat. Sowas wie Game Pro oder Game Star.

    Was liest du, was kochst du?

    Wenn ich lese dann Game Pro. Jedoch höre ich lieber Podcasts als zu lesen. Wenn es ums kochen geht, würde ich es eher braten nennen. Mir ist vor allem wichtig, dass viel Käse drauf kommt.

    Clara

    Clara Luisa Müller (22) aus Marl im Kreis Recklinghausen wurde schonmal in einem Café von Paparazzi‘s belagert. Das lag zwar nicht an Clara, sondern an Daniel Radcliffe aka Harry Potter, der am Nebentisch seine Kaffee trankt. Jetzt will sie ohne viel Mathe in die Wirtschaft und studiert daher JPR.

    Warum Journalismus und PR?

    Ich habe erst zwei Semester Wirtschaftspsychologie studiert, aber Mathe war wirklich nicht mein Ding. Daher habe ich mich entschieden, über die Kommunikation in die Wirtschaft einzusteigen und mich für das Studium JPR entschieden, wobei mein Fokus klar auf der PR liegt.

    Was schaust du, was liest du und was kochst du?

    Ich schaue auf jeden Fall viel Netflix, lese aktuell Hermann Hesse und koche gerne typisch deutsch. Am Liebsten mache ich mir Kartoffeln mit Schnitzel und Curry-Ketschup, wobei das Schnitzel natürlich selbst panierter wird.

    Wo siehst du dich in 10 Jahren?

    Hoffentlich noch im Ruhrgebiet, ich mag es hier einfach. Beruflich wäre ich gerne in einer kommunikativen Abteilung eines internationalen Unternehmens hier in der Region.

    Alicia

    Alicia Maselli: Die 23-jährige JPR-Studentin mit Kurzhaarschnitt trifft mich zum Interview im Zoom-Meeting. Doch zuerst begrüßt mich ihre Katze Yuna am Bildschirm, die interessiert über Alicias Laptop läuft. Nachdem Yuna liebevoll aus dem Sichtfeld entfernt wurde, verrät mir Alicia, was sie nach JPR verschlagen hat und vieles mehr.

    Warum studierst Du Journalismus und Public Relations?

    Ich habe mein Fachabi im sozialen Beriech gemacht und dachte erst, dass ich später auch soziale Arbeit studieren möchte. Dann bin ich aber auf einer Messe an einen Axel Springer- Stand geraten. Daraufhin habe ich einen Probetag an der Westfälischen Hochschule gemacht. Das hat mir gut gefallen. Daraufhin habe ich mich für den Studiengang beworben. Ich möchte gerne nach dem Studium Menschen eine Stimme geben, die keine haben.

    Was schaust Du? Was liest Du? Was kochst Du?

    Ein paar meiner Lieblingsfilme sind Clockwork Orange und die Shrek-Filmreihe. Clockwork Orange basiert auf einem Buch, bei dem mir besonders das sprachliche Herumprobieren gefällt. Er thematisiert Gewalt bei Jugendlichen und ist eher retrofuturistisch aufgebaut. Und warum ich die Shrek-Filme gut finde? Ich denke ich mag einfach Außenseiter. Ich lese gerne klassische Bücher wie zum Beispiel die Werke von Franz Kafka oder Lolita von Vladimir Nabokov. Ich koche nicht sehr viel. Und wenn dann meistens immer dieselben Sachen. Ansonsten bin ich wohl eher ein Fast-Food-Mensch.

    Wo siehst Du Dich in 10 Jahren?

    Ich möchte gerne etwas machen, was mich glücklich macht. Kultur- und Musik-Journalismus interessiert mich sehr. Auf jeden Fall etwas Kreatives. Ich möchte gern für meinen Job innerhalb Deutschlands bleiben. Aber England finde ich auch gut, denn ich mag die Leute dort einfach sehr. Generell möchte ich noch viele Länder bereisen. Das gesittete Leben mit Familie und Haus mit Garten ist nichts für mich. Das war es noch nie. Ich möchte mich lieber irgendwann selbstständig machen. Und am besten möchte ich in zehn Jahren von Katzen umringt sein. Ich bin einfach ein Katzenmensch.

    Lilian

    Die 19-jährige Lilian Strotherm aus Gladbeck studiert im 3. Semester JPR – in einem Zoom-Meeting erzählt sie, was sie dazu bewegt hat, diesen Studiengang zu wählen, warum sie von der Serie „Damen Gambit“ gefesselt wurde – freimütig malt sie sich aus, wovon sie für ihre Zukunft träumt und wohin auf der Welt es ihr Herz verschlagen würde.

    Warum hast du dich für JPR entschieden?

    In der 11.Klasse haben wir mit der Schule den Tag der offenen Tür an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen besucht. Dabei sollten wir Vorträge besuchen und JPR klang irgendwie mega interessant. Ich war schon immer an Nachrichten interessiert und der Studiengang blieb mir danach im Kopf. Ich habe mich dann auf „Gut Glück“ beworben – und es hat funktioniert.

    Was schaust du? Was liest du? Was kochst du?

    Ich musste gerade erstmal bei Netflix schauen, was bei mir zuletzt lief. Es war Damengambit. Ich mag einfach gerne „Retro“-Serien, den Flair der 60er bis 80er. Es geht um eine Frau, die sich in der männerdominierten Schachwelt behauptet – mir gefällt das feministische Thema einfach. Die Hauptfigur ist außerdem sehr interessant.

    Das letzte Buch, das ich gelesen habe, war The hate U givevon Angie Thomas. Dabei geht es grob um die Polizeigewalt in den USA gegenüber PoC. Das Thema ist aktuell und unglaublich wichtig.

    Naja, was koche ich? Ich bin eher der Fast Food Typ, manchmal hau ich mir auch einfach eine Dose in den Topf – ich esse mal dies und mal das.

    Wo siehst du dich in 10 Jahren?

    Meine Ansicht ändert sich immer wieder, aber ich sehe mich eher im Bereich der PR – das Schreiben jedoch möchte ich nicht aufgeben. Ich könnte mir gut vorstellen, dann auch nebenher als freie Journalistin tätig zu sein. Allgemein sehe ich mich aber eher in der Unternehmenskommunikation – die Werbebranche hingegen spricht mich nicht an.

    Ich würde mir auch wünschen, nach dem Studium ins Ausland zu gehen. Mich zieht es vor allem in den Norden. Etwa Norwegen, Schweden oder Island sind Ziele, die mich anziehen. Allein wegen der Landschaft aber auch wegen der Mentalität, die mich interessiert. Ich möchte noch viel sehen, gerne auch im Ausland verschiedene Jobs ausprobieren – darauf hätte ich schon noch bock.

    Ich möchte einfach nicht an eine Stadt gekettet sein. Aber wer weiß, was in 10 Jahren ist? Eins ist klar: Meine Selbstständigkeit will ich immer beibehalten.

    Julian

    Julian (20) aus Rheinberg („Nähe Duisburch“) wollte nach dem Abitur eigentlich für ein halbes Jahr verreisen. Mitten in den Planungen für seine Reise rutschte er unerwarteterweise durch das Losverfahren als Nachzügler in JPR herein. In unserem Interview erklärt er uns, wieso er dieses Studium einem aufregenden Abenteuer vorgezogen hat – und wie er sich ein Stückchen Südostasien trotzdem noch nach Hause holt.

    Warum JPR?

    Ich habe mich schon immer für Journalismus interessiert. Das kommt wahrscheinlich daher, dass ich einen großen Gerechtigkeitssinn habe. Früher fand ich die aktive Politik sehr spannend – das hat sich mit der Zeit aber gewandelt. Mir ist klar geworden, dass ich unabhängig bleiben möchte und bin daher auf Journalismus gestoßen. Inzwischen interessiere ich mich allerdings auch für die PR. Mal sehen, wohin es geht.

    Was liest du? Was schreibst du? Was kochst du?

    Ich lese gerne Fantasy und Horror – eher nerdiges Zeug. Derzeit schreibe ich meine eigenen Memoiren und irgendwelche bescheuerten Tweets. Und beim Kochen stehe ich auf Indisch beziehungsweise allgemein auf Asiatisch.

    Wo sehe ich mich in zehn Jahren?

    In zehn Jahren sehe ich mich optimalerweise in der wohlverdienten Frührente auf irgendeiner kleinen Insel. Sehr einfach und günstig gehalten, das wär’s!

    Julia

    Julia ist 19 und hat beruflich mehr erlebt als Menschen, die doppelt so alt sind. So arbeitete sie schon in einem italienischen Hotel (was sich als schlechte Idee entpuppte) und als Mediengestalterin. Nun studiert die Dortmunderin Journalismus und PR in Gelsenkirchen.

    Warum studierst du Journalismus und PR?

    Mein Abi habe ich mit 17 gemacht. Direkt danach ging es ins Ausland. Ich machte erstmal ein Praktikum in einem Hotel in Italien. Letztendlich war diese Erfahrung aus verschiedensten Gründen enttäuschend. Danach wollte ich Mediengestalterin werden, habe die Ausbildung aber schnell abgebrochen. Ich googelte, was ich noch machen könnte, da alle Bewerbungsfristen abgelaufen waren. Durch Zufall kam ich auf die Seite der WHS. Dort stand, dass sich noch Nachrücker für Journalismus und PR bewerben konnte. Einen Tag später war ich eingeschrieben.

    Was schaust, liest, und kochst du?

    Ich bin ein riesiger Sherlock Holmes Fan und gucke momentan die letzte Staffel Elementary. Mein Lieblingsbuch, das ich regelmäßig lese ist „Der Meister und Magarita“ von Michail Bulgarkow. Ich koche sehr viel und gerne. Letztens habe ich Schupfnudeln mit gerösteten Pinienkernen und Spinat gekocht. Einfach ein richtig schönes Herbstgericht.

    Wo siehst du dich in 10 Jahren?

    Irgendwo in der Weltgeschichte, auf jeden Fall nicht in Deutschland. Die Ressorts Politik und Kultur sind sehr interessant. Ich kann mir sogar vorstellen auf Englisch zu schreiben.