Loading...

    Lehrredaktion Print

    Lehrredaktion Print 2020/2021

    Luca

    „Was will ich werden?“ Diese Frage hat jeder schon einmal gestellt bekommen. Für Luca Becker war die Antwort immer klar: Geschichtenerzähler. Im Interview erzählt der 20-Jährige aus Hagen, wie er auf die Idee kam, Journalist zu werden, welchen 1000 seitigen (!) Wälzer er gerade liest und warum sich seine Kochkünste hauptsächlich auf Lasagne beschränkten.

    Warum JPR?

    Ich habe schon immer gern geschrieben, war neugierig und habe gerne Geschichten erzählt. Mit 14 Jahren hatte ich die Chance, ein Praktikant in der Sportredaktion der Westfalenpost in Hagen zu sein. Selbst heute arbeite ich noch da. Ab da wollte ich Journalist werden. Deswegen suchte ich ein passendes Studium in der Nähe. In Dortmund gibt es den Studiengang „Journalistik“, aber der NC war ziemlich hoch. Außerdem stand dort eher der theoretische Teil im Vordergrund. In Gelsenkirchen steht aber der praktische Aspekt im Vordergrund.

    Was schaust du? Was liest du? Was kochst du?

    Erst neulich habe ich die Serie „Dark“ durchgeschaut. Abends gucke ich dann meistens Talkshows, wie beispielsweise „Markus Lanz“. Momentan lese ich die Biografie von Barack Obama. Die hat mehr als 1000 Seiten und ist ganz interessant. Davor habe ich die Autobiographie „Mamba Mentality“ von Kobe Bryant gelesen. An Zeitungen lese ich die Zeit, von der ich ein Abo habe und natürlich die Lokalzeitung. Ich kann nicht behaupten, dass ich ein ausgezeichneter Koch wäre. Deswegen koche ich gerne Lasagne. Ist relativ einfach zu kochen Das kann ich dann doch ganz gut (lacht).

    Wo siehst du dich in 10 Jahren?

    In zehn Jahren bin ich 30 Jahre alt. Dann wäre es gut, wenn ich bis dahin einen fertigen JPR-Bachelorabschluss hätte und im Berufsleben stehe. Am liebsten wäre ich Journalist bei einer großen Zeitung. In der PR zu arbeiten kann ich mir aber auch vorstellen. Ich wäre gerne in einer Beziehung, ausgezogen und in einer eigenen Wohnung. Vielleicht hänge ich sogar noch ein Studium in Politikwissenschaft dran, um mich als Journalist zu spezifizieren.

    Dilara

    Schon seit ihrer Schulzeit war Dilara klar, was sie später sein will: Journalistin. Ebenso klar war ihr, dass sie unbedingt JPR an der Westfälischen Hochschule studieren will. Im Interview erzählt die 19-jährige warum ihr Weg zum JPR Studium fast schon vorherbestimmt war.

    Warum studierst du JPR?

    Ich hatte schon immer den großen Wunsch mit Sprache zu arbeiten. Seit meiner Schulzeit hat mir das viel Spaß gemacht. In der Oberstufe habe ich mich dann immer ernster für Journalismus interessiert. Ich komme aus Gelsenkirchen, deshalb fiel mir die Entscheidung, wo ich Journalismus studieren soll sehr einfach.

    Was schaust du? Was liest du? Was kochst du?

    Gerne gucke ich mir politische Talkshows wie „Markus Lanz“ im Fernsehen an. Im Augenblick aber auch viel „Harry Potter“. Auf Netflix ist „Pretty Little Liars“ eine meiner Lieblingsserien. Zu Weihnachten sehe ich mir auch immer Weihnachtsfilme an. Generell lese ich ziemlich viele Krimis. Einer meiner Lieblingsautoren ist Sebastian Fitzek, dessen spannendes Buch “Abgeschnitten“ ich momentan lese. Meistens koche ich verschiedene Gerichte. Dabei sind viele Rezepte vegan oder vegetarisch. Am liebsten koche ich aber Lasagne, denn die ist relativ leicht zuzubereiten.

    Wo siehst du dich in 10 Jahren?
    Auf jeden Fall beruflich schon weiter. Ich will das machen, was mir Spaß macht. Mit ziemlicher Sicherheit gehe ich in den Journalismus, am liebsten in den Printbereich. Tageszeitungen könnten zwar aufhören zu existieren, aber Printmagazine, wie Modezeitschriften, wird es weiterhin geben.
    Aber auch privat will ich in zehn Jahren angekommen sein. Das heißt, dass ich eine eigene Familie habe und in einem Haus zu wohne.

    Jacob

    Wie viele JPR-Studenten wollte Jacob schon lange Journalist werden. Das Bemerkenswerte ist aber: Der 25- jährige will nicht im Onlinejournalismus, sondern im Printbereich arbeiten. Dem Querschreiber gegenüber erzählt er, warum es immer noch Hoffnung für Print gibt, welche Serie er dieses Jahr schon zweimal gesehen hat und was er kocht.

    Warum studierst du Journalismus und PR?

    Geschrieben habe ich eigentlich schon immer. Deshalb habe ich mich in Germanistik und Philosophie an der Uni Essen eingeschrieben, die sich praktischerweise auch in der Nähe befindet. Allerdings machte ich schnell die Erfahrung, dass dort eher gelesen als geschrieben wird. Da habe ich mich noch einmal umgeschaut, um in den Journalismus rein zu kommen. In Dortmund, was auch in der Nähe ist war mir der NC zu hoch. Die WHS habe ich von einem Freund, der Maschinenbau studiert empfohlen bekommen. Andere Bekannte empfahlen mir dann JPR, da sie nur Gutes gehört hatten.

    Was schaust du? Was liest du? Was kochst du?
    Momentan schaue ich „How I met your Mother“ auf Netflix. Und das schon zum 2. Mal dieses Jahr.
    Im Augenblick lese ich „Panikherz“ von Benjamin von Stuckrad – Barre. Ein super unterhaltsames Buch. Schon im ersten Kapitel erzählt von Stuckrad-Barre beispielsweise, wie er mit Udo Lindenberg nach New York gereist ist.
    Zusammen mit meiner Freundin koche ich total viel. Praktisch kochen wir alle veganen Rezepte durch. Jeden Abend gibt es ein neues, frisches Gericht. Aber manchmal bestellen wir auch einfach Essen.

    Wo siehst du dich in 10 Jahren?

    Entweder will ich dann Redakteur bei der „Zeit“ oder bei der „Süddeutschen Zeitung“ sein. Oder bei „Rolling Stone“. Auf jeden Fall möchte ich im Printbereich arbeiten. Ich denke, dass der Bereich immer noch Perspektiven bietet, da die meisten sich auf Online fokussieren. Interessiert bin ich an Politik, und Kultur. Mir gefällt die Romantik des klassischen Schreibens. Auf gar keinen Fall will ich in die PR gehen.

    Jasmine

    Wie entscheidend ein Schülerpraktikum sein kann, erfuhr auch Jasmine Zebell aus Recklinghausen (21), als sie nach dem Abitur ein Praktikum in der Redaktion der Recklinghäuser Zeitung absolvierte. Denn obwohl ihr kreatives schreiben immer Spaß gemacht hat, hat ihr erst das Praktikum gezeigt wie vielfältig und facettenreich der Beruf des Journalisten ist.

    Warum JPR?

    Ich war 2017 beim Tag der offenen Tür in der WHS. Es hat mir richtig gut gefallen und mich sofort überzeugt. An diesem Tag fand gleichzeitig auch das Sommerfest der Hochschule statt. Der Künstler Julian-Philliph-David spielte dort auch ein Konzert. Mir hat auf Anhieb die familiäre Atmosphäre an der Hochschule gefallen und ich wusste schon damals – hier werde ich einmal studieren.

    Was liest Du? Was kochst Du? Was schaust Du?

    Erst einmal zum Kochen – das ist so überhaupt nicht meins. Ich kann Basis-Gerichte, wie Nudeln mit Miracoli-Sauce, aber ich bestelle lieber mein Lieblingsgericht Sushi.

    Beim Lesen ist es bei mir dann aber eine bunte Mischung aus allem, ich will mich da nicht festlegen. Ob „Frühstück bei Tiffany“ oder „Das Cafe am Rande der Welt“, was mich interessiert und sich gut anhört, lese ich. Meine aktuelle, absolute Lieblingsserie ist aber „The bold Typ“.

    Wo siehst du dich in 10 Jahren?

    Das ist wohl die schwierigste Frage für mich und wahrscheinlich auch für die meisten von uns. Es ist nicht so, dass ich jetzt sagen kann, ich möchte unbedingt diesen Job ausüben. Sondern mir gefällt der Journalismus wie auch die PR gleichermaßen gut. Sowohl das Schreiben als auch das Gestalten begeistern mich. Was ich aber definitiv sagen kann: Ich lebe in Zukunft mit zwei kleinen Kätzchen zusammen – denn ohne Haustiere geht es nicht! Bei allen anderen Faktoren – ob es eine große Agentur im Ausland wird oder eine kleine Redaktion in einer anderen Stadt – diese Dinge lasse einfach ich auf mich zukommen.

    Aylin

    Journalismus und Mode passen nicht zusammen, von wegen! Die zwanzigjährige Aylin Jezfeld arbeite hart an ihrem Traum als Journalistin in der Modebranche durchzustarten und wer weiß, vielleicht heißt der nächste Arbeitgeber “Vogue”?

    Warum JPR?

    Weil es ein sehr kreatives Studium ist und sehr praxisnah. Ich wusste von Anfang an, dass es kein technisches Studium werden sollte, deswegen habe ich mich für diesen Studiengang entscheiden. Außerdem hörte ich nur Gutes aus meinem Umfeld über die Westfälische Hochschule und dann fiel mir die Entscheidung auch gar nicht schwer.

    Was ließt, kochst und guckst du?

    Zur Zeit lese ich „Permanent Records“ von Edward Snowden und wie soll ich sagen, es liest sich etwas zäh. Ich habe mir das Buch wirklich etwas anders vorgestellt, aber ich will es unbedingt zu ende lesen. Die aktuelle Serie die ich gucke ist „Stranger Things“, die ich bereits zum dritten oder sogar vierten mal gucke. Ich mag auch gerne Animes oder koreanische Sendungen, da mich die Sprache schon immer begeistert und fasziniert hat. Ansonsten schaue ich mir gerne den YouTube Channel „Ungespielt“ an.

    Jetzt kann man sagen Spaghetti sind ein sehr einfaches Gericht, aber ich mag es und es schmeckt einfach richtig gut. Ansonsten esse ich gerne Gerichte mit Hähnchen.

    Wo siehst du dich in 10 Jahren?

    Auch wenn der Film nicht unbedingt der Realität entspricht, würde ich gerne in einer Mode Redaktion arbeiten wie in meinem Lieblingsfilm „Der Teufel trägt Prada“. Die Arbeitsweise fand ich ziemlich cool, aber mir ist auch bewusst, dass ich für diesen Werdegang noch einiges lernen muss. Aber in der Modebranche zu arbeiten ist definitiv ein kleiner Traum von mir.

    Jasmin

    Wer kann schon von sich behaupten, dass er im Kindesalter wusste was er beruflich werden will? Jasmin Wardezki (19) aus Marl kann das, denn es sollte definitiv mehr sein als nur – „irgendwas mit Medien“.

    Warum JPR?

    Ich wusste schon damals, als ich beim Zeitungsprojekt in der Grundschule mitgewirkt hatte, dass ich irgendwann einmal für eine Zeitung schreiben will. Leute zu interviewen, Fotos machen, recherchieren und Texte schreiben war genau das was ich machen will. Nach dem Abitur habe ich dann den Studiengang gefunden, mit seinen vielfältigen Optionen der Berufsmöglichkeiten war mir direkt klar – hier mache ich meinen Abschluss und dann entscheide ich mich für einen Bereich in dem ich für den Rest meines Lebens arbeiten will.

    Was liest Du? Was kochst Du? Was schaust Du?

    Ich schaue mir gerne Dokus auf Netflix an, wie z.B. „dont fuck with Cats“ , aber auch Serien wie „Black Mirror“ finde ich richtig gut. Die Plot-Twists in jeder Folge, sind so beeindruckenden und die Thematik der einzelnen Folgen beschäftigt mich auch noch im Nachhinein. Diese unglaublich guten Drehbuchautoren würde ich gerne mal persönlich treffen. Ansonsten ist die Tagesschau ein muss. Meines Erachtens fassen die alles ganz genau richtig zusammen.
    Ich lese die Tageszeitung aus Marl, die meine Familie seit Jahren abonniert hat. Die gehört für mich einfach dazu.

    Wo siehst du dich in 10 Jahren?

    So wie es bisher aussieht, würde ich mich im Bereich PR oder Mediendesign sehen. Ich denke die Zeit wird zeigen, ob ich mich mehr in Mediendesign verliebe und dort unterkomme. Alternativ könnte ich mir auch vorstellen in der Werbung oder als Cutterin zu arbeiten. Es soll aber unbedingt was mit Mediendesign und kreativem arbeiten zu tun haben.

    Lea

    Lea Messerschmidt ist davon überzeugt, auch ohne große Ziele später ein glückliches Leben zu führen. Voraussetzung Nummer eins dafür ist, dass ihr Lieblingsbuch nicht zur Wirklichkeit wird. Denn ein Rache-Zug der Natur wäre nicht so prickelnd.

    Warum hast du dich für JPR entschieden?

    Mein Wunsch ist es, Journalistin zu werden. Da JPR sehr praxisorientiert ist und zudem mit der PR noch eine Art Plan B bietet, war es für mich die richtige Wahl.

    Was schaust du? Was liest du? Was kochst du?

    Momentan ist bei mir ein kleines Doku-Fieber ausgebrochen, da ich keine Serie finde, die ich mit Laune verfolgen kann. Ich lese gerade „Der Schwan“ von Frank Schätzing. Mein Onkel hat es mir letztes Weihnachten geschenkt. Es geht sozusagen um einen Feldzug gegen die Menschheit seitens der Natur. Es gibt also zum Beispiel mehrere Walangriffe oder Angriffe von Seewürmern auf Gasstationen. Was das Kochen angeht, habe ich meine neue Spezialität entdeckt: Eine sehr gute Pizza mit selbstgemachtem Teig

    Wo siehst du dich in zehn Jahren?

    Ich vertraue darauf, dass ich auch ohne große Ziele und Wünsche da lande, wo ich glücklich bin.

    Lena

    In der Küche lässt Lena (21) immer anderen den Vortritt: Ihre Talente liegen definitiv woanders. Sie liebt das Radio, Podcasts, und alles was man sonst noch so hören kann. Die eine oder andere Serie schaut sie sich aber auch an, solange genug Action dabei ist.

    Warum JPR?

    Während meiner Schulzeit habe ich ein Praktikum bei einer Zeitung gemacht und danach war schon klar, dass ich irgendwas mit Medien machen möchte. Später habe ich dann noch ein Praktikum beim Radio gemacht. Da fand ich es so viel cooler, weil ich da spreche und nicht schreibe! Das hat mir viel mehr Spaß gemacht. Bis heute bin ich beim Radio hängengeblieben, ich arbeite auch als freie Mitarbeiterin bei Antenne Unna und Radio Emscher Lippe.

    Was schaust du?

    Die Serie „Haus des Geldes“ halte ich für eine der am besten produzierten Serien überhaupt. Während Corona habe ich jetzt noch die Serie „Dark“ weitergeschaut, die ist auf jeden Fall auch sehenswert. Es muss jedenfalls immer ein bisschen Action dabei sein, Schnulzen sind nichts für mich. Der Film „Tenet“ von Christopher Nolan ist auch der Hammer.

    Was liest du? Was kochst du? Wo siehst du dich in zehn Jahren?

    Ich höre eher, als dass ich lese: sehr viel Radio und Podcasts. Wenn ich doch mal was lese, dann gerne ein Magazin, beispielsweise aus der Musikbranche – das hat ja auch wieder mit hören zu tun. Letztens habe ich aber mal ein Buch gelesen: „Die Schule meines Lebens“ von dem Podcaster Matze Hielscher. Ich koche gar nichts. Ich lasse mich grundsätzlich immer bekochen, egal ob von meinem Freund, meiner Oma oder meinem Bruder. Ich kann das einfach nicht. Ich lasse alles auf mich zukommen. Was die Zukunft angeht, bin ich wirklich unstrukturiert, denn am Ende kommt ja doch alles anders als man denkt. Beruflich könnte ich mir gut vorstellen redaktionelle Arbeit im Hintergrund zu machen. Gerne beim Radio – am liebsten sogar in einer Musikredaktion.

    Jan

    Jan Lischewski ist mit 30 Jahren einer der Senioren unter den Studierenden, er arbeitet im Institut JPR und bei den RuhrTalenten. Die RuhrTalente vergeben Stipendien an Schülerinnen und Schüler aus „prekären Lebenssituationen“, wie er selbst sagt. Davor hat er eine Ausbildung zum Mediengestalter Digital und Print, Gestaltung und Technik absolviert und anschließend als Webentwickler gearbeitet. Eine bunte Vita, die vielleicht auch seine aktuelle Leidenschaft erklärt: Der Existenzialismus.

    Warum JPR?

    Ich habe während der Ausbildung gemerkt, dass mich die Inhalte mehr interessieren als die reine Gestaltung. Schreiben liegt mir auch mehr als designen. JPR war die Gelegenheit, auf meinen gestalterischen Kenntnissen aufzubauen und diese mit inhaltlicher Arbeit zu verknüpfen. Zu der Wahrheit gehört aber auch, dass ich aus Gelsenkirchen stamme und JPR daher naheliegend war. Ob ich für das Studium umgezogen wäre, bezweifle ich.

    Was liest du? Was schreibst du? Was kochst du?

    Wie so viele habe auch ich zu Beginn der Pandemie „Die Pest“ von Camus gelesen, seither hänge ich bei den Existenzialisten; aktuell lese ich „Der Aufschub“ von Sartre. Ich schreibe leider noch relativ wenig außerhalb des Studiums, das wird sich hoffentlich nach dem Abschluss ändern. Ich koche und backe zuhause ausschließlich vegan, esse auswärts aber ab und an auch Vegetarisches. Was genau ich koche, variiert immer phasenweise: Momentan viel traditionelle Hausmannskost, alles mit Kohl und Kartoffeln; ich esse aber genauso gerne Curry, Pasta und Risotto.

    Wo siehst du dich in zehn Jahren?

    Die Idealvorstellung in zehn Jahren wäre, eine Familie gegründet zu haben – das ist mir wichtiger, als Karriere zu machen. Wäre ich voll auf Karriere aus, würde ich vermutlich auch nicht erst mit 30 meinen Bachelor machen. Beruflich sehe ich mich irgendwo in der Non-Profit-PR, Öffentlichkeitsarbeit für eine NGO im humanitären Bereich oder politische Bildung. Nicht das große Geld, aber ein gesellschaftlicher Mehrwert und das Gefühl, etwas Relevantes beizutragen. Sehr pathetisch, ich weiß, aber ist halt so. Darüber hinaus werde ich in zehn Jahren vermutlich immer noch im Ruhrgebiet wohnen, hier bin ich einfach zu verwurzelt – es ist dann aber voraussichtlich nicht mehr Gelsenkirchen.

    Therese

    Therese Bludau (21) hat vor JPR zur Orientierung bereits ein paar Praktika im Bereich Journalismus/PR gemacht und sich dann für diesen Studiengang entschieden. In ihrer Freizeit geht sie gerne ins Fitnessstudio oder verbringt Zeit mit Freunden oder ihrer Katze.

    Warum JPR?

    Ich hatte vor JPR schon in Düsseldorf studiert und hatte dort als Ergänzungsfach Medienwissenschaften. Das fand ich sehr interessant und habe deswegen auch zu JPR gewechselt. An JPR gefällt mir, dass es sehr praxisnah ist und die Fächer haben mich auch interessiert. Diese konnte man sich vorher ja schon im Modulhandbuch angucken.

    Was liest du? Was schreibst du? Was kochst du?

    Ich lese hauptsächlich Romane – lustige Sachen finde ich gut. Im Kochen bin ich leider nicht so gut. Eher so Sachen wie Nudeln oder Spiegelei. Ich schreibe und führe gerne Interviews. Daran gefällt mir vor allem, mir passende Fragen zu überlegen.

    Wo siehst du dich in zehn Jahren?

    Am liebsten mit einem Master-Abschluss bei einer Arbeit, die mir Spaß macht. Das ist eine wirklich schwierige Frage. Bisher haben mir viele Dinge, die wir im Studium gelernt haben, Spaß gemacht. Daher kann ich mich noch gar nicht so wirklich entscheiden. Mal sehen, was die Zukunft für mich bringt.